Vom Lockenzauber

Selkirk-Rex Katzenzucht

FIP

(mutierter Coronavirus) Feline Infektiöse Peritonitis

Einleitung

Aus gegebenen Anlass haben wir uns entschlossen auf unserer Seite über das Coronavirus aufzuklären. Der Bruder von Tinkerbell ist im Alter von 5 Monaten an dem mutitierten Coronavirus als FIP gestorben. Wir haben aufgrund dieses Vorfalls am 28.09.2016 all unsere Zuchtkatzen testen lassen. Die Blutunter-suchung hat ergeben, dass 4 unserer Zuchtkatzen mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen sind. Wir werden auf unsere Zuchtkatzen sehr achten und sie genau beobachten.

Coronaviren sind schwach virulent und verursachen bei der Katze leichten Durchfall und leichte Schnupfensymptome und lösen eine Magenschleimhaut-zentzüdnung aus.  

Feline Infektiöse Peritonitis (FIP) entsteht aus einer Mutation des eigentlichen harmlosen schwach virulenten Coronaviruses. Geschätzte 95 % all unserer Katzen weltweit sind schon mal mit diesen Virus in Kontakt gekommen. (übertragbar ist das Virus über den Kot, durch die Kleidung der Menschen oder durch die Schuhe, wenn Sie beim Spazierengehen Kot mit nach Hause bringen). 

Das Feline Coronavirus (FCoV) ist ein Katzen (Felis spp.) befallendes Alphacoronavirus (Coronaviridae). Das FCoV kommt weltweit vor, aber nur bei etwa 1% Prozent der seropositiven (infizierten) Katzen, so die neusten Studien bricht die FIP-Erkrankung aus. 

Prinzipiell sind alle Katzenarten und Altersgruppen für FIP empfänglich. Am häufigsten befällt die Erkrankung Tiere im Alter von sechs Monaten bis 1 Jahr und ältere Tiere ab 14 Jahren. Da wild lebende Katzen meist Einzelgänger ohne feste Kotplätze sind, tritt bei Wildtieren deutlich seltener eine Infizierung auf. Eingefangene verwilderte Hauskatzen sind zu etwa 10 % seropositiv, nach wenigen Wochen in einem Tierheim dagegen fast 90 % der Tiere. Bei Grosskatzen sind ebenfalls besonders größere Bestände in Zoos gefährdet und Leoparden gelten als besonders empfänglich.

Jede seropositive Katze kann an FIP sterben, egal wie hoch der Titer ist. Seropositiv =  Katze trägt Antikörper = (Titer 1< 10000)

Jede seronegative Katze kann an FIP erkranken oder seropositiv werden. Seronegativ = Katze trägt keine Antikörper =  (Titer0 )

Antikörper = Antigen

Es besteht kein antigener Unterschied zwischen primär apathogenen enteralen Coronaviren und den Varianten die FIP verursachen.

 

Welche Faktoren können eine FIP Erkrankung auslösen?

Besonders gefährdet sind Katzen, die ein geschwächtes Abwehrsystem haben oder noch über kein vollständig entwickeltes Immunsystem verfügen. (betroffen sind hier vor allem junge Katzen)

Gesunde Katzen, die Virusträger sind, können durch Stressfaktoren (Umzug in ein neues Zuhause, also Besitzerwechsel, Frühkastration, Tierheimaufenthalt, Tierarztbesuch etc.) eine FIP-Erkrankung entwickeln. Eine wichtige Rolle spielt der Zustand des Abwehrsystems des Tieres.

Leider ist es so das Tiere bei denen FIP fest diagnostiziert wird, maximal 4 bis 5 Wochen bleiben, bis sie daran elendig versterben. Denn das FIP sorgt für Organ-versagen. Obwohl sie fressen und trinken, verhungern sie von innen heraus. Der Bauchraum füllt sich mit Wasser und bläht die Katze auf wie ein Ballon. 

Fazit

Leider gibt es bis heute keinen eindeutigen Schutz (besser gesagt keinen )

Methoden zur Erkennung sind vielfälltig doch keine ist klar und eindeutig nur ein Zusammenschluss einiger Testarten können Diagnosen bestätigen und erhöhen.

Reine Bluttest sind nicht sinnvoll sowie Diagnosen die auf reine Titerbestimmungen ruhen

Bis zu 50 Prozent aller solchen durchgeführten Digagnosen (reine Bl.test oder reine Titerbestimmung) auf FIP sind falsch

Nur Postmortem ist eindeutig klar festzustellen ob das Tier an FIP erkrankt war

Auch Katzenbesitzern ist anzuraten den Test zu hinterfragen in sofern Testergebnisse sich auf einen einzigen Test und Symtomatik stützen.

besonders zu beachten ist das einige Tierpraxen gar nicht die Möglichkeit haben diese alle notwendigen Tests durchzuführen um ein 80 oder 90 Prozentiges sicheres Ergebniss zustande bringen.

FIP aus Sicht des Züchters/Halter

In meiner Tätigkeit als Züchter ist nach wie vor festzustellen, dass der (Coronavirus) in Zuchten fast totgeschwiegen wird und eigentlich nicht existiert.  Es wird gerne vertuscht, dass man schon Kitten mit FIP hatte. Ich finde dies ist nicht der richtige Weg, sondern wir sollten Aufklären. Ja es ist eine schlimme immer noch tödliche verlaufende Krankheit für unsere Katzen. Aber wir Menschen tragen ja auch viele Viren in uns, die als Krankheit ausbrechen können oder nicht (Krebs z.B.). Eigentlich ist das Coronavirus ein sehr häufig vorkommender Virus der fast 95 % der Katzenpopulation ohne je Probleme zumachen befällt. Ausser man züchtet unter Laborbedingungen und gibt die Kätzchen unter Laborbedingungen weiter, wo bei es da bereits Studien in Amerika gibt, dass sich auch hier die Katzen mit dem Coronavirus anstecken können. 

Solange dieser Coronavirus nicht mutiert, ist Züchter und Halter glücklich und die Katze gesund. Leider ist es so, dass in geringen Fällen meist unter 2 % dies doch passiert. Die eine Seite (Halter) ist völlig hin und weg, weil sein geliebtes Tier erkrankt ist und ja beim Züchter gekauft hat und sich ein fehlerfreies meist auf Dauer gesundes Kitten erwartet hat.

Die andere Seite (Züchter) völlig fassungslos verneinend, dass es so  was gibt und noch nie vorgekommen ist auf Schadensbegrenzung bedacht beschwichtigend. Die ersten informativen Telefonate für den Züchter verlaufen meistens so.

Halter :

"Hallo sie wissen ja noch ich habe bei ihnen vor ca.... Monate eine Katze gekauft!"

Züchter:

"Ja wie war der Name der Katze. Aja wie kann ich helfen."

Halter:

" War heute beim Tierarzt und die Katze hatte FIP und musste eingeschläfert werden. Ich dachte ich kaufe bei einem seriösen Züchter. Der Tierarzt (nicht jeder) hat gesagt, es kommt eindeutig von der Zucht und die Mutterkatze hat das übertragen.

Züchter:

"Eh schon flau im Magen,  weil ja wenn Anrufe kommen meist immer negative Sachen zu erwarten sind. Denn positive Meldungen hört man ja selten obwohl ja 95 % der Katzen glücklich beim Beseitzer ein langes Leben haben."

Züchter werden in solchen Telefonaten dies bezüglich nimmer viel zu wenig zu Wort und wird oft angeschrien und beschimpft. Es wird gefordert, mit Rechtsschutz/Anwalt gedroht , wenn man sich erlaubt zu sagen, dass es ihm Leid tut, dass dies passiert ist und der Halter ein neues Tier sich aussuchen kann in einem der neuen Würfe.

Meist endet das Gespräch ohne dem Züchter zu Wort kommen zulassen mit." Ich will mein Geld zurück und keine neue Katze, ansonsten schalte ich meinen Anwalt ein."

Die meisten Züchter auf Schadensbegrenzung bedacht werden dies auch machen, ohne zu wissen, was sie eigentlich da machen... 

Kulanzmässig sicher eine Wahl, aber nicht immer die Richtige und der Nachgeschmack einer schlechten und mit kranken Tieren behaftete Zucht bleibt.

Dies sollte aber nicht sein. Die eine Partei (Züchter) die nicht informiert und meint als Zucht dann besser dazustehen, wenn das CoronaVirus totgeschwiegen wird. Die andere Partei (Halter) meint, wenn sie beim Züchter eine Katze erwirbt, ist alles super und kauft ein Tier, dass nie ernstlich erkranken kann. Und mit der Bezahlung des Kaufpreises ist das dann so. Vieles kann ausgeschlossen werden, aber nicht alles. Oft werden aufklärende Verträge nur unterschrieben und kaum gelesen. Und Informationen werden überhört im Angesicht der netten Kätzchen in der Zucht. Geschweige, im Fall Fip wird unterschriebenes nicht beachtet oder der Vertrag hat sich in Luft aufgelöst.

Fokusiert wir dann rein auf den bösen Züchter und das was der Tierarzt gesagt hat.

Grippeviren gibts auch überall für den einen harmlos, für andere erkranken daran und sterben auch. Keiner verklagt oder beschimpft seinen Arzt oder?

Nur der Züchter soll für alles verantwortlich gemacht werden das seine Tiere keine Viren tragen.

Wenn man sich eingehend als Züchter damit beschäftigt wird man draufkommen das es trotzdem besser ist den Halter zu informieren (ob er jetzt zuhört oder nicht ) über gewisse Restrisiken und gegebenen falls unterschreiben zu lassen . Desinformation hat noch keinem etwas gebracht. Auch Tierärzte sollten sensibler mit Hinweisen auf FIP und Vorverurteilungen gegenüber den Züchter sein weil gewisse Behauptungen einfach unwahr und nur teil richtig sind.

FIP ist nach wie vor keine vom Züchter gezüchtete Infektionskrankheit, geschweige kann er das Virus elemenieren bzw. veranlassen nicht zu mutieren. So makaber es klingt, kein Züchter ist Gott und hat Macht über Gene und Leben das er dieses Wunder vollbringen kann.

Zucht heißt nicht nur gesunde Katzen zu übergeben, sondern hat auch noch andere Qualitäten (z.B.sozialisierte Tiere / Qualität beim Standart und sollte Informieren)

Wenn`s bei der Pharma Industrie nicht klappt mit Impfstoff oder sonstigem Schutz gegen die Krankheit, dann sollte auch nicht der Züchter als Buhmann für solches herhalten. (So wie einige Veterinäre, dies gerne behaupten, dass es Corona freie Zuchten gibt). Unmöglich zu züchten und zu halten für beide Parteien ohne dem Tier sozialen Schaden zu zufügen.. Der einzige der darin nen Vorteil hat ist der Veterinäre, worin man auch noch unterteilen muss, der Gute, Informative und Verkaufende.

Wichtig ist, dass der zukünftige Halter informiert wird, über Wahrheiten, Risiken, Restrisiken und über den geringen Prozentanteil. Er sich keine Meinung einreden oder zusammen formulieren muss. Dadurch seinen Frust über nicht gehörtes/gehörtes über Telefon zum Ausdruck bringen muss.

Unser Zucht gehört auch zu den (X) Zuchten dieKatzen haben die mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen sind. Wir sind kein Labor und versuchen sozialisierte Lebewesen neuen Besitzern zu übergeben ,mit allen drum und drann was für ein glückliches Katzenleben zum Start notwendig ist.

Nur in diesem Fall (FIP) gibt es keine Garantie. Und solange es nicht wirklich eine schützende Impfung gibt, wird das auch so bleiben. Die Prozente sind leider Fakt, wenn verstanden und informiert auch akzeptabel für beide Seiten. 

Trotzdem wünsche ich viel Spass mit kaputten Möbeln, beschmierten Fensterscheiben und Türen, sowie verkratzen Händen und andere Körperteile. 

Euer Züchter

Quelle: bkh-tirolWikipedia