Vom Lockenzauber

Selkirk-Rex Katzenzucht

Wir über Uns

 

Gestatten mein Name ist Lamb-Kitten‘s Cool Max.   

Ich möchte Ihnen erzählen, wie meine Menschen auf mich und die Katze kamen.

Mein Frauchen Sonja wurde bereits als Kind mit dem Katzenvirus infiziert. Ihre Großmutter wohnte auf dem Land und hielt als “Mäusefängerin“ auf ihrem kleinen Hof eine Katze Namens Muschi. Mein Frauchen war oft bei ihrer Großmutter und dank Muschi gab es auch immer kleine Kitten zum spielen. Eines Tages aber kam die Großmutter in die Stadt, wo mein Frauchen lebte. Im Gepäck hatte sie einen kleinen schwarzen Kater mit einem weißen Fleck am Hals. Dieser wurde von Ihr in der Scheune gefunden. Er hatte keine Mutter mehr, denn Muschi war es nicht, soviel konnte die Großmutter feststellen. Sie schenkte diesen kleinen Wurm, der zu diesem Zeitpunkt ca. 3 Wochen alt war, meinen Frauchen.  „Versuch ihn durchzubringen“, waren ihre Worte!

Mein Frauchen schaute in die Augen des Kleinen und es war um Sie geschehen. Sie spürte, dass er etwas ganz besonderes war. Tag und Nacht füttert sie den Kleinen, wärmte Ihn, machte ihn sauber, spielte mit ihm und gab ihm Schmuseeinheiten. Er wurde ein stattlicher Kater. Sie taufte ihn auf den Namen Morle  und es begann eine innige Freundschaft zwischen den Beiden. Morle wich ihr nicht von der Seite. Nur wenn sie zur Schule musste war er auf sich allein gestellt und durfte die Umgebung erkunden. Natürlich war er von Natur aus sehr neugierig und kam oft in misslichen Situationen, aus denen mein Frauchen ihn befreien musste. Leider gab es kein Happyend, denn nach zwei Jahren geriet er in eine Katzenfalle und war so schwer verletzt, dass ihm kein Arzt mehr helfen konnte.

Viele Jahre verzichtete mein Frauchen deshalb auf eine Katze, weil Sie der Meinung war, dass es so eine Verbundenheit mit einem Tier nie mehr geben wird.

Nach dem sie geheiratet hatte und zwei Kinder bekam, war es ihr und ihrem Mann Frank aber wichtig, das ihre Kinder Christian und Michael ebenfalls mit Tieren aufwachsen sollten. Sie versuchten es erst mit einem Wellensittich, der flog aber zur Balkontür hinaus und ward nicht mehr gesehen. Es folgte dann ein weißes Rosetten-Meerschweinchen Namens Susi. Dieses war sehr zahm und lief in der Wohnung frei herum. Zwei Jahre ging alles gut und die Kinder liebte Susi. Eines Morgens fanden sie es Tod im Wohnzimmer. Herrchen stellte dann später fest, dass Susi ein Kabel angenagt hatte. Sie waren sehr traurig.

Zu diesem Zeitpunkt wurde mein Frauchen von einem Arbeitskollegen angesprochen, ob sie nicht ein Kätzchen aufnehmen könnte. Das Kätzchen würde sich nicht mit den anderen Katzen vertragen und er müsste sie abgeben. Frauchen war sehr betroffen und schaute sich das Kätzchen am nächsten Tag an und man nennt dies Schicksal, es war wieder Liebe auf den ersten Blick. Nachdem sie Frank überzeugt hatte, musste dann die Genehmigung des Vermieters eingeholt werden. Dies dauerte ein paar Wochen und das Kätzchen landete trotz aller Bemühungen des Vorbesitzers  im Tierheim.

1 Woche später konnte meine Familie sie aber dort abholen und sie bekam den Namen Cleo. Nun war der Virus wieder da und nahm jeden in der Familie in seinen Bann, außer Michael, der war der Meinung, dass eine Katze zum ärgern da ist, deshalb entwickelte sich über die Jahre zwischen den beiden eine Hassliebe. Er ärgerte sie ständig und Cleo revanchierte sich, in dem sie Michael mit der Pfote haute, wenn er gar nicht damit rechnete. Michael bekam wieder Meerschweinchen zum Schmusen.

10 Jahre war Cleo die einzige Katze im Haushalt. Die Kinder wurden Teenager und waren nicht mehr viel zu Hause. Cleo war oft den ganzen Tag allein und so beschlossen Sonja und Frank, dies zu ändern. Eine zweite Katze sollte es sein. Mein Frauchen hatte 1 Jahr nach dem Cleo eingezogen war, eine Reportage über Rassekatzen gesehen. Unter anderem wurde da auch die Maine Coon vorgestellt und sie verliebte sich in diese Rasse. Also schauten Sie sich im Internet bei den Züchtern um und fanden 5 Kätzchen auf einem großen Katzenbaum. In der Mitte saß ein rotweißes Kätzchen und lächelte mein Frauchen an. Es war Anna. Zwei Monate später zog sie bei meinem Personal ein und eroberte ihr neues Heim im Sturm und noch wichtiger, sie eroberte auch das Herz von Michael. Nun war er ebenfalls mit dem Katzenvirus infiziert.  

Die ersten Monate war die Gemeinschaft zwischen Cleo der Hauskatze und Anna der Maine Coon harmonisch. Als Anna aber nach einem Jahr größer war, als Cleo, fingen die Probleme an. Cleo wurde aus Protest unsauber und alle Versuche der Harmonisierung der Beiden schlugen fehl. Schweren Herzens mussten sich meine Menschen nach 13 Jahren von Cleo trennen. Sie hatten Glück und fanden ein älteres Ehepaar, die Cleo gerne aufnahmen. Sie wurde 15 Jahre alt.

Nun war Anna allein, was tun, wieder das Internet durchsucht. Nach den Erfahrungen mit Cleo beschlossen sie, diesmal muss es ein Katerchen sein. Schnell wurde der neue Spielgefährte für Anna gefunden. Sein Name war Winox und es stellte sich heraus, dass die Zwei sich abgöttig liebten. Die Katzen- und Menschenwelt war wieder in Ordnung. Winox wurde aber nur 17 Monate alt. Anna und meine Menschen trauerten wieder und man suchte erneut einen Gefährten für Anna. Nun zog Sammy bei ihnen ein. Aber die Harmonie wie mit Winox wollte sich nicht einstellen. Sie akzeptierte ihn zwar, aber sie liebte ihn nicht.

Dann kam die Zeit das Anna mit Sammy nicht mehr spielen wollte und man merkte Sammy an, dass er sich langweilte. Nun fing man an, unter den Maine Coon Züchtern wieder zu suchen. Aber sie hatten keinen Erfolg. Im Oktober 2012 gingen sie für Sammy und Anna Futter einkaufen. Da trat ich das erste Mal auf einer Fotocollage mit meinen Halbgeschwistern und Geschwistern in Erscheinung. Mein Herrchen und mein Frauchen hatten noch nie etwas von meiner Rasse gehört und informierten sich im Internet darüber. Die Neugierde war geweckt und sie vereinbarten einen Besichtigungstermin. Als ich Ihnen vorgestellt wurde, konnten sie meinem Charme nicht widerstehen. Ich wurde dann wöchentlich von meinen Menschen besucht, da ich ja in der Nähe wohnte. Es war ihnen aufgefallen, dass Lamb-Kitten‘s Coco Chanell immer in meiner Nähe war. Eine Woche bevor ich bei meinen Leuten einziehen sollte, erfuhren sie, dass Coco nach Kanada gehen sollte. Michael fand aber, dass Coco bei mir bleiben sollte, deshalb durfte sie dann mit mir ausziehen.

Seit Dezember 2012 wohne ich nun mit meinem zweibeinigen Personal Frank, Sonja und ihrem Sohn Michael und den 4-Beinern Anna, Sammy und Coco am Fuße der Ostalb in der Limesstadt Aalen. Jaja, schon die alten Römer wussten, wo es schön ist und man sich Verwöhnen lassen konnte, Dank Therme.

Leider steht mir keine Villa mit Therme zur Verfügung, aber in der großen Wohnung mit Balkon, Badewanne und der schönen Aussicht auf die Alb, fühle ich mich auch sauwohl.

Mein Frauchen sagt immer, im nächsten Leben möchte ich auch eine Katze sein! Viel Schlafen und Chillen, Fressen, Spielen und Schmusen, wann, wo und wie immer ich will. Also ein Leben wie im Schlaraffenland!!!!

Chef hier ist Anna, dies macht sie immer deutlich. Mit Sammy und Coco versteht sie sich prima, solange die beiden akzeptieren, dass Sie der Boss ist.

Mit meiner “Hoheit“  hat sich Anna aber auch nach über einem Jahr nicht anfreunden können. Ich bin halt ein potentes Kerlchen, was ihr überhaupt nicht gefällt. Schon wenn ich in Ihre Nähe komme, faucht und knurrt sie mich an. Nun ja, ich nehm‘s zur Kenntnis, aber es stört mich nicht wirklich, so lange meine Menschen mich so verwöhnen.

Alle Zimmer und auch der Balkon stehen mir zur Verfügung, es gibt in jedem Zimmer Plätze, an denen ich mich wohlfühlen kann. Aber am liebsten schmuse ich mit meinem Frauchen. Die kann super Bauch kraulen. Das Liebe ich am meisten!!! Dafür bekommt sie auch täglich ihre Bauchmassage. Und das Kostenlos!!!

Meine zweite Leidenschaft ist das Spielen mit Wasser in der Badewanne und das Föhnen nach dem Baden, obwohl ich eigentlich schon super aussehe!

Nun ist endlich eine kleine Prinzessin eingezogen. JuHu !!! Ich werde mich gut um sie kümmern und hoffe, das wir bald wunderschöne Babies von mir haben wird.

Die Chemie stimmt schon mal !

Das ich ein guter Liebhaber bin, konnte ich 2013 schon beweisen. Lotte war sehr angetan von mir und meine Baby's, der E-Wurf, kann bei Anja meiner Züchterin auf der Homepage bestaunt werden.  

 

Bis bald Maxi.